Aktuelle Informationen

Neuer Infobrief August 2017

Mit unserem neuen Infobrief möchten wir Sie informieren über:

- Schlachten im Haltungsbetrieb - Stand des EIP-Projektes

- die neuen AFFL-Beschlüsse zum Schlachten im Haltungsbetrieb

- Anforderungen an die Elektrobetäubungszangen

- Sachkundenachweis  Schlachten

- Sauberkeit von Schlachttieren

- Hygienefragen bei Holz- und Plastikschneidbrettern

 

Den Infobrief erhalten Sie im Mitgliederbereich

 

Neue Anforderungen an Betäubungszangen ab 2019

Durch die 2013 in Kraft getretene EU-Tierschutzschlachtverordnung 1099/2009 ergeben sich  - ab 1.1. 2019 – verbindliche neue Anforderungen an die technische Ausstattung der Elektrobetäubungszangen.

Nach Anlage II, Absatz 4.1. der VO 1099/2009 sind „Elektrobetäubungsgeräte mit einer Vorrichtung auszustatten, die für jedes Tier, das betäubt wird,  Daten zu den elektrischen Schlüsselparametern anzeigt und aufzeichnet. Die Vorrichtung wird so angebracht, dass sie für das Personal  deutlich sichtbar ist und sendet deutlich sichtbare und hörbare Warnzeichen aus, wenn die Dauer der Stromeinwirkung unter der erforderlichen Zeit liegt. Die Aufzeichnungen sind mindestens ein Jahr lang aufzubewahren.

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Schlachtung im Haltungsbetrieb - EIP-Projekt in Hessen

Schlachten ohne Tiertransporte: Projekt startet in Hessen

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 Stressfreie Schlachtung ist das Ziel des zum Januar 2017 gestarteten Europäischen Innovationspartnerschaftsprojektes in Hessen. In der dazu gebildeten Gruppe „Extrawurst“ arbeiten Landwirte, Metzger, Forschung, Verbände und Verwaltung eng zusammen. Am 28. Februar übergab die Hessische Agrarministerin Priska Hinz dem Projekt den offiziellen Förderbescheid.

 „Transport und fremde Umgebung vor dem Schlachten stressen die Rinder und führen zu schlechterer Fleischqualität, deshalb wollen wir einen Teil des Schlachtens, das Töten, auf dem Hof ermöglichen und dann den Tierkörper zur weiteren Bearbeitung in den Schlachtbetrieb bringen“ sagt Hans-Jürgen Müller, selbst Rinderhalter und Vorsitzender des Verbandes der Landwirte mit handwerklicher Fleischverarbeitung“. Zusammen mit anderen Landwirten, mit Metzgern, Veterinären und der Universität Kassel untersucht die vom Land und der EU geförderte Gruppe „Extrawurst“, die Möglichkeiten, wie eine solche Schlachtung, nicht nur für Rinder sondern auch für Schafe und Ziegen praktisch und unter Beachtung der Rechtslage aussehen könnte. mehr

Projektsteckbrief

Hintergrund

Tagung Hofnahe Schlachtung

Einladung zur Tagung "Hofnahe Schlachtung"

am Dienstag, den 22. November 2016 von 10:00 bis 16:30 Uhr im

Restaurant Hüttenberger Bürgerstuben, Hauptstr. 109, 35 625 Hüttenberg (b. Wetzlar)

Veranstalter: Hess. Ministerium für Umwelt,Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Landesbeauftragte für Angelegenheiten des Tierschutzes, Frau Dr. Madeleine Martin
In Zusammenarbeit mit Frau Dr. Cornelie Jäger, Landesbeauftragte für Tierschutz Baden-Württemberg sowie
vlhf, Verband der Landwirte mit handwerklicher Fleischverarbeitung.

Vorträge von Dr. Edwin Ernst, Veterinärverwaltung Baden-Württemberg und Vorsitzender der AFFL-Arbeitsgruppe zu hofnaher Schlachtung sowie zahlreiche Vorträge aus der Praxis und für die Praxis.

Genaues Programm hier

Anmeldung bis 15. November unter tierschutz(at) umwelt.hessen.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

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Einraum-Schlachtereien wieder zugelassen

Laut Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 30. November 2015 dürfen ab sofort handwerklich strukturierte Schlachtbetriebe wieder Fleisch im Schlachtraum zerlegen und verarbeiten.

Im Zuge der Anpassung des Vorschriften zur Durchführung des gemeinschaftlichen Lebensmittelrechts wird das nationale Verbot, Fleisch in Schlachträumen zu zerlegen und zu verarbeiten, für kleine und mittlere Betriebe aufgehoben. Dazu erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian SChmidt:

"Mit der Aufhebung des Verbots entlasten wir kleine und mittlere SChlachtbetriebe und stärken auf diese Weise die regionale Lebensmittelproduktion. Imm mehr Verbraucher legen beim Lebensmittel-Einkauf Wert darauf, Betriebe und Landwirtschaft in ihrer Nähe zu unterstützen und regionale Arbeitsplätze zu sichern. Damit schaffen wir die Grundlage für eine noch bessere Versorgung mit regionalen Produkten - insbesondere im ländlichen und dörflichen Raum. Dazu hat mein Ministerium schon im Januar 2014 das "Regionalfenster" und damit eine klare, zuverlässige und transparente Kennzeichnung regionaler Produkte eingeführt".

Die Dritte Verordnung zur Änderung von Vorschriften zur Durchführung des gemeinschaftslichen Lebensmittelrechts soll im März 2016 in Kraft treten

 


 

Wegfall BSE-Testpflicht bei gesund geschlachteten Rindern.

Die Verordnung zur Änderung der TSE-Überwachungsverordnung und zur Aufhebung der BSE-Untersuchungsverordnung vom 21. April 2015 wurde gestern verkündet (Bundesgesetzblatt Nr. 16, Seite 615).

Damit entfällt ab dem heutigen Tag (28.4.2015) die BSE-Testpflicht bei gesund geschlachteten Rindern.

Die Untersuchungspflicht bei verendeten und aus besonderem Anlaß geschlachteten Rindern mit einem Alter von über 48 Monaten wird beibehalten.

Studie: Rindfleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung vermarkten

Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen Ökolebensmittel häufig deshalb, weil sie eine artgerechte Tierhaltung unterstützen möchten. Extensive Mutterkuhhaltung auf Grünland ist ein naturnahes, artgerechtes Haltungsverfahren, das den ursprünglichen Bedürfnissen von Rindern sehr gut entspricht. Im herkömmlichen Lebensmitteleinzelhandel gibt es bislang allerdings selten die Möglichkeit, Rindfleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung zu kaufen. Dies ist in der Regel nur beim Einkauf direkt vom Erzeuger möglich. In Deutschland gibt es zwar einzelne Markenfleischprogramme, die Haltungsform wird dabei bislang jedoch nicht gesondert ausgelobt. Fleisch von Tieren aus extensiver Mutterkuhhaltung wird sowohl in der ökologischen als auch in der konventionellen Landwirtschaft zusammen mit Fleisch von Tieren aus Stallhaltung vermarktet.

Marktchancen ausloten

Ziel einer Studie der Universität Kassel war es, die Marktchancen für Fleisch aus artgerechter, extensiver Mutterkuhhaltung auf Grünland zu untersuchen. mehr dazu

Allergenkennzeichnung

Allergenkennzeichnung für Direktvermarkter In der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) werden viele Aspekte der Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln neu geregelt, die auch für landwirtschaftliche Direktvermarkter wichtig sind. Dazu zählt vor allem die Kennzeichnungspflicht für Allergene. Seit dem 13. Dezember müssen die 14 Hauptallergene in Lebensmitteln, darunter Nüsse, Eier, Sellerie, Fisch und Senf, deklariert werden.

http://www.oekolandbau.de/erzeuger/thema-des-monats/allergenkennzeichnung/

Merkblatt über das Töten im Haltungsbetrieb - Kugelschuss auf der Weide

Das neue Merkblatt Nr. 2 gibt eine Übersicht über die Rechtsgrundlagen und die für die Genehmigung notwendigen Unterlagen und Nachweise für das Töten von Rindern im  Haltungsbetrieb durch Kugelschuss auf der Weide

Das Merkblatt ist im Mitgliederbereich einsehbar und runterzuladen.

Wasserbüffel müssen erhalten bleiben

Den aktuellen Artikel von Manfred Kriener im neuen Slow Food Magazin erhalten Sie hier

Infobrief Mai 2014 erschienen

Der aktuelle Infobrief vom Mai 2014 gibt eine Übersicht über die Änderungen in der Lebensmittelkennzeichnung.

Er ist im Mitgliederbereich einsehbar und herunterzuladen.

Radiobeitrag des Senders "Stallgeflüster" zu hofnaher Schlachtung

 

 Das freie Radio Freistatt hat eine Rubrik "Stallgeflüster". Am Rande der Tagung "Hofnahes Schlachten", das die Österreichische Bergbauernvereinigung in LInz am 18. Februar 2914 organisierte, sprach der Sender mit Lea Trampenau und Andrea Fink-Keßler über hofnahes Schlachten und die Vorteile des Kugelschusses auf der Weide.

Hier geht es zum Radiobeitrag von "Stallgeflüster"

Kennzeichnung von unverpacktem Geflügelfleisch

03.06.2013

Im März 2013 hat der Bundesrat die vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegte Verordnung über Vermarktungsnormen für Geflügelfleisch gebilligt.
Die Änderungen: (1) auch unverpacktes Geflügelfleisch muss gekennzeichnet und mit dem Verbrauchsdatum versehen sein.
(2) Die Kontrollen des Fremdwasseranteils werden verschärft.

Die Verordnungstexte sind im Mitgliederbereich einsehbar.

BSE-Testalter wird erhöht

Schlachtrinder sollen in Deutschland künftig erst ab dem Alter von 96 Monaten , also acht Jahren, auf BSE getestet werden. Das sieht drezeit der Entwurf einer Verordnung vor, den das Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegt hat. Die EU hat es den Mitgliedstaaten Anfang des Jahres freigestellt, ganz auf systematische BSE-Tests zu verzichten und auf Stichproben überzugehen.
Quelle: LebensmittelZeitung 14-13

Kaninchenhaltung

03.06.2013

Erstmalig soll die gewerbliche Kaninchenhaltung mit einer eigenen Haltungsverordnung geregelt werden.
Ein entsprechender Entwurf zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hat das Bundeslandwirtschaftsministerium dem Bundesrat und der EU-Kommission bereits vorgelegt.

Der Entwurf ist im Mitgliederbereich einsehbar im Bereich Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

 

Topinambur gegen Ebergeruch

31.05.2013

Norwegische Forscher wollen mit Topinambur dem Ebergeruch von nicht kastrierten männlichen Schweinen zu Leibe rücken. Wissenschaftler des Forschungsinstituts Bioforsk und des Kompetenznetzwerks für lokale Lebensmittelproduktion (Nofima) fanden heraus, dass die Verabreichung von Topinambur an unkastrierte Eber in der Woche vor der Schlachtung zu einer deutlichen Reduzierung der Konzentration des für den Ebergeruchs mitverantwortlichen Stoffs Skatol führt. Bei einem Futteranteil von gut acht Prozent Tobinambur sei die Skatolkonzentraion unter den kritischen Grenzwert gefallen. Als Ursache wird die positive Wirkung des Tobinamburs auf die Darmflora der Masteber gesehen. So führe die Tobinamburknolle zu einem Anstieg von erwünschten Milchsäurebakterien im Darm und diese wiederum würden das Skatol im Fleisch abbauen. Wenig Wirkung hingegen ließ sich mit dieser Fütterung auf den ebenfalls für den Ebergeruch verantwortlichen Stoff Androstenon erzielen. (Info nach afz 8/2013)

 

 

Milchsäure statt Hygiene

31.05.2013

Rinderschlachtkörper, -hälften und -viertel dürfen in europäischen Schlachthöfen ab dem 24. Februar zur Keimverminderung mit Milchsäure behandelt werden. Am 5. Februar 2013 wurde eine entsprechende EU-Verordnung "über die Anwendung von Milchsäure zur Verringerung mikrobiologischer Oberflächenverunreinigungen von Rinderschlachtkörpern (VO 101/2013) im Amtsblatt veröffentlicht.

Dieser Schritt it ein Zugeständnis an die USA. Sie hatten dies als "Gegenleistung" von der EU gefordert, damit das Importkontingent von Rindfleisch "ohne Masthormone" ausgeweitet werden konnte. Bislang durfte mit MIlchsäure behandeltes Rindfleisch nicht in die EU importiert werden.

Eine Oberflächenbehandlung mit Milchsäure ist auf den SChlachthof begrenzt und muss gegenüber dem Abnehmer (Beispiel Zerlegebetrieb, Großhändler, Verarbeiter) gekennzeichnet werden. So kann diese Information auf dem Lieferschein oder direkt auf dem Herkunftsetikett vermerkt werden.
(aus afz 7/2013)

 

 

Infobrief August 2017 erschienen

Liebe Mitglieder

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 Mehr dazu im Mitgliederbereich

Tierschutz in der Rinderschlachtung
Sachkundelehrgänge Schlachten